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Sixpack mit Implantaten aus Silikon

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Extrem selten wird die Sixpack OP mit Implantaten aus Silikon durchgeführt,. Die unter der Bauchdecke implantierten Silikon Implantate sorgen für die typische Kontur des Sixpack. Dabei werden sechs bis acht separate Implantate über der Bauchmuskulatur platziert und fixiert.  Zur Verrbesserung des Ergebnis kann die Operation mit einer Fettabsaugung kombiniert werden, allerdings wird das gewonnene Eigenfett dann nicht oder nur in sehr geringem Masse zur Modellierung eingesetzt. Nach der OP soll Erfahrungsberichten nach weiterhin eine natürliche Bewegungsfreiheit gegeben sein. Allerdings besteht immer das Risiko, dass durch einen Unfall oder üppige Lebenshaltung Nachbesserungen erforderlich sind. Aktuelle Silkonimplantate halten in der Regel nicht länger als 10 Jahre – 20 Jahre.

Das Sixpack

Der Waschbrettbauch besteht aus den sichtbaren und hervorgehobenen vertikalen Bauchmuskeln links und rechts des Bauchnabels. Die Bezeichnung sixpack kommt von den horizontalen Unterteilungen durch die Sehnen. Die Anzahl der horizontalen Unterteilungen kann genetisch variieren, so dass manche nur über keine und andere bis zu vier Sehnen haben und damit ein Raster von zehn Abschnitten durch Training erreichen können.

Sixpack für Frauen

Im Rahmen der Bauchdeckenstraffung kann die vertikale Muskulatur im Unterbauch und Oberbauch zusätzlich gestrafft werden. Frauen mit einer lockeren Muskulatur profitieren stark davon und verbessern den Gesamteindruck deutlich. In der Regel wird dabei die Haut zwischen Nabel und Schambehaarung entfernt. Ein weiterer schöner Nebeneffekt für Frauen, die keine Kinder mehr haben wollen ist, dass die Schwangerschaftstreifen so verschwinden.

Sixpack OP versus Sixpack Training

Um ein Sixpack durch Training erreichen zu können sollte der Körperfettanteil bei ca. 10% und darunter liegen. Der Wert lässt sich leicht mittels eines Messschiebers für Hautfalten ablesen. Aus mehreren Messungen an verschiedenen Stellen am Körper nimmt man dann den Mittelwert, z.B. 14%. Je nach Alter und Geschlecht variiert der „normale“ Wert. Bei Männern sind 10 -20% normal. Bei Frauen 20-35%. Liegt man mit seinen Werten eher an der oberen Normgrenze oder darüber bedeutet ein Training auf jeden Fall viel Engagement und Disziplin. Wie einfach und schnell man dann mit dem Training vorankommt bestimmen neben dem Training auch viele weitere Faktoren, wie der Ernährungsplan, genetische Vorgaben und der eigene Stoffwechsel.  Je nach Vorgaben, Trainingsplan und Disziplin kann aber z.B. ein Mann mit 15% Körperfettanteil einen Waschbrettbauch innerhalb von 3 Monaten erreichen.

Wer weniger streng mit sich selbst umgeht, erfahrungsgemäß Diäten abbricht und das Fitnessstudio nicht stringent kontinuierlich besucht, wird mit einem so anspruchsvollen Ziel allerdings Schwierigkeiten haben. In dem Fall bietet die Plastische Chirurgie Lösungen:

Fettzellen

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten an Fettgewebe. Weißes Fettgewebe und braunes Fettgewebe. Braunes Fettgewebe besteht aus vielen Fetttröpfchen die vorwiegend der Wärmeerzeugung dienen, aber eher selten im Körper zu finden sind. Weiße Fettzellen sind an vielen Stellen des Bindegewebes im Körper zu finden. Dabei unterscheidet man zwischen zwei  Fettarten: Depotfett in der Unterhaut um wochenlang auch ohne Nahrung auskommen zu können.  Schutzfett für Organe oder bestimmte Bereiche des Körpers wie z.B. dem Fußballen um vor mechanischer Einwirkung oder Wärmeverlust zu schützen. Zwei Drittel des Fetts liegen in der Unterhaut, der Rest vorwiegend im Bauchraum.

Der Jojo-Effekt und Fettzellen

Fettzellen bauen sich im Normalfall auf, wenn ein dauerhafter Energieüberschuss (Kalorien) im Körper vorliegt, also mehr Energie zugeführt, als abgebaut wird. Sind neue Fettzellen hinzugekommen, ist es schwer, diese dauerhaft wieder loszuwerden. Der Abbau der Fettzellen zieht sich je nach Alter, Muskulatur, Stoffwechsel und Lebensumstände über Jahre hin. Genetisch gesehen ist das auch sinnvoll, um Zeiten mit Nahrungsmangel einfacher überbrücken zu können.

Entzieht man dem Körper Nahrung und die Energiebilanz dreht sich um, dann leeren sich die Fettzellen nur, sind aber noch in voller Anzahl vorhanden. Wenn man nun nach ein paar Monaten Training oder Diät wieder in sein altes Schema zurückfällt füllen sich die Fettzellen wieder und einige neue kommen hinzu. So kommt es zum berüchtigten Jojo-Effekt, der am Ende oft mehr Gewicht auf die Waage bringt als vor der Diät.

Der Aufbau der Haut

Das Gewicht des Organ Haut eines Erwachsenen beträgt ca. 12 Kg und besteht aus folgenden 3 Schichten:

  • Oberhaut
  • Lederhaut
  • Unterhautfettgewebe

Das Unterhautfettgewebe besteht aus Fettzellen und einem grossen Netzwerk an Bindegewebe. Mit einem schwachen Bindegewebe verliert die Haut an Spannkraft. Der reduzierte Fettanteil führt zu Austrocknung. Dadurch wird die Haut faltig, schlaff und zusätzlich erhöht sich das Verletzungsrisiko.

Die Lederhaut ist deutlich dicker als die Oberhaut und besteht aus einer dicken gelartigen Substanz. In ihr verlaufen Lymph- und Blutgefäße. Im Alter wird die wellenförmige Art der Lederhaut flacher als in der Jugendzeit, es können leichter Hautblutungen und dadurch blutunterlaufende Altersflecken entstehen.

Die Oberhaut  hält die Feuchtigkeit und verhindert ein Eindringen in das tiefere Gewebe. Die tieferliegenden Keratinzellen werden ca. monatlich erneuert und dann an der Hautoberfläche abgestoßen. Im Alter verdünnt sich die Oberhaut und neigt mehr zu Verhornungen, deshalb ist mit zunehmenden Alter der Arztbesuch unerläßlich, da die Verhornungen auf Hautkrebs untersucht werden sollten.
 

 
 

Preis - Kosten in Euro: 

6500 - 10000

Fazit: 

Operationsart

Vollnarkose

Operationsdauer

bis zu 3 Stunden

Schnittlänge

ca. 20-40 cm im untersten Bauchteil

Imlantate

6 bis 8 kleine Implantate aus Silikon

Pflege

Kompressionsverband für mindestens 2-3 Monate (Tag und Nacht)

Ergebnis

frühestens nach 3 Monaten (meist erst nach 1 Jahr) beurteilbar, da Schwellungen so lange bestehen bleiben können

Arbeitsfähigkeit

je nach Art und Menge der Entfernung: ca. 2 bis 6 Wochen

Risiken

  • Durchblutungsstörungen, die auf zu starkes Spannen der Haut zurückzuführen wären
  • Infektionen, Nachblutungen
  • Sensibilitätsstörungen im operierten Bereich (verletzte Nerven)
  • Reißen der Muskelnähte (bei vermehrtem Husten)
  • die Hüllen des Implantates können reissen
  • die Flüssigkeit des Implantates kann auch durch eine intakte Hülle austreten
  • es kann sich eine Kapselfibrose entwickeln

Haltbarkeit

je nach Führung des Lebensstils, 8-15 Jahre

Krankenkasse

übernimmt keine Kosten

Ratgeber: 

EIn Sixpack mit Silikonimplantaten ist eine selten durchgeführte OP, die auch nur sehr wenige Plastische Chirurgen anbieten. Zwar bieten Silikonimplantate eine sehr viel längere Haltbarkeit als Sixpacks mit Eigenfett, aber das Risiko von Veränderungen des Körpers nach der OP im Vergleich zu dem Aufwand der OP ist ziemlich hoch. Anstatt diesem Eingriff ist es besser klassisch mit Sport und Ernährung versuchen ein Ergbnis zu erzielen bzw. dieses mit Fettabsaugung und ggf. Eigenfett Modellierung den Prozess zu beschleunigen.

 

Vor der Operation:

  • 10 Tage vorher keine blutverdünnende Mittel
  • 10 Tage zuvor kein Zigaretten- und Alkoholkonsum
  • Auf Hormonpräparate bzw. die Pille verzichten

Nach der Operation:

  • 2 Wochen duschen vermeiden, keine Sonnenbestrahlung und Saunabesuche für einige Monate
  • 3 Monate keinerlei Sport oder sonstige, schwere körperliche Arbeit
  • Auf Zigaretten- und Alkoholkonsum für mehrere Wochen verzichten

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Kommentare

Donnerstag, April 3, 2014 - 21:45
sunny77

Hi Bernd,

ich hatte bis vor 6 Wochen noch einen Bauchnabel, der sich wegen eines Nabelbruchs richtig rauswölbte. Das habe ich dann operieren lassen und sieht jetzt richtig gut aus. Der Bauchnabel ist zwar nicht richtig tief, nur 3-4mm, aber das ist natürlich super im Vergleich zu vorher.

Die OP war ganz unkompliziert ambulant in einer Praxisklinik mit Vollnarkose. Wenn der Knubbel am Bauch stört, einfach wegmachen lassen. Danach kann man sich auch wieder im Bikini zeigen :)

LG sunny

Anzahl an Kommentaren: 1
Freitag, Januar 3, 2020 - 22:04
Jennifer-44

Hi,
es gab für unser Unternehmen Sammelangebot für Fitness und Wellness Anbieter. Mit einer monatlichen Gebühr von 20 bis 60 Euro konnte man zwischen Fitnessstudios, Yogastunden und Wellnessangeboten, darunter auch die Kryotherapie unter gewissen zeitlichen Vorgaben sich aussuchen. Darüber habe ich 3 Monate lang die Kryotherapie ausprobiert und insgesamt 4,5 Kilo bei einem Gesamtgewicht von 72 Kilo abgenommen. Ich empfand die Therapie als eine tolle Ergänzung zu meinem Fitnessprogramm. Ich habe die Therapie immer nach dem Training begonnen, so hatte ich zusätzlich den Effekt, dass der Muskelkater direkt mit der Behandlung danach verschwunden ist :)
LG Jennifer

Anzahl an Kommentaren: 3
Freitag, Januar 22, 2016 - 15:49
Serenus-34

Hallo,

ich verstehe, dass die Krankenkassen keine unnötigen OPs oder Eingriffe finanzieren. Aber ich kenne auch eine Ausnahme, in denen einen Operation, auch wenn Sie pyhsisch medizinisch nicht notwendig ist, dennoch von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt wird. Wenn man als in einem Umfeld lebt, z.B. beruflich als Schauspieler und der Druck zu besserem Aussehen hoch ist, kann das auch psychisch schwer belasten.

Die Belastung kann so hoch sein, dass manchmal eine unmittelbare Gefahr für die Person besteht. Z.B. wenn der Schauspieler an keinen Castings mehr teilnimmt, sich immer mehr zurückzieht und isoliert. Dann kann so ein Fall von einem Psychologen auch als medizinisch notwendig festgestellt werden. In dem Fall würde dann die Krankenkasse die OP übernehmen.

Liebe Grüße
Seri

Anzahl an Kommentaren: 8
Freitag, März 7, 2014 - 13:16
kathi

Hi Gundi
ich habe in einer OP meine Streifen am Bauch mit einer Bauchstraffung entfernen lassen. Komplett alles ist damit aber nicht weggeangen. Die Streifen im unteren Bereich des Bauchs sind zwar weg, weil ich nen richtigen Hautlappen nach der zweiten Schwangerschaft hatte, der weggeschnitten wurde. Aber der Rest ist nur gestrafft und nicht etwa weg. Im Nachhinein denke ich mir, dass der beste Weg auf jeden Fall ist, die Streifen viel mit Cremes während und nach der Schwangerschaft zu pflegen. Was dann noch übrig ist kann man vielleicht etwas straffen lassen.
VG
Kathi

Anzahl an Kommentaren: 2
Mittwoch, November 30, 2016 - 23:56
Anouk-Schmitz37

Hallo Marian,

wenn Du insgesamt 12 Kilo abnehmen willst, dann ist Fett absaugen leider die falsche Methode. So viel darf der Arzt gar nicht mit einer OP entfernen. Mit einem BMI von 30 bist Du so ein Grenzfall, so dass ich Dir trotzdem raten würde zuerst ohne OP eine Lösung zu finden.

Wenn Sport einfach nicht Dein Ding ist, dann musst Du Deine Ernährung umstellen. Am besten klappt das mit einem festen Plan fürs Essen und für das Einkaufen, so dass Du erst gar nicht in Versuchung kommst. Ein Plan fürs Essen kann ganz simpel sein wie bei mir. Ich esse weiterhin was ich mag, nur einfach immer weniger. Jeden Monat einfach immer etwas weniger. Zumindest hat das mir so geholfen.

Danach dann als Feinschliff die Fettabsaugung und Hautstraffung an den schwierigen Stellen, denn die Haut wird sich nicht von alleine komplett zurückbilden. Zumindest nicht, wenn Du schon um die 30 oder älter bist :)

VG Anouk

Anzahl an Kommentaren: 2