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Sixpack OP mit Eigenfett

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Vor der Behandlung sollte man über ein paar Monate hinweg ein Bauchtraining zum Aufbau der Muskeln durchführen. Anschließend werden dann mit der Absaugung von überflüssigen Fettzellen aus dem Bindegewebe optimale Voraussetzungen für eine Modellierung des Sixpack gesetzt. Danach wird vom Arzt ein vertikaler Trenner in die Gewebeschicht zwischen den vertikalen Bauchmuskeln modelliert. Aus dem gewonnen Eigengewebe können nun entsprechende Wülste für einem Waschbrettbauch modelliert werden. Damit das Ergebnis nicht unnatürlich aussieht muss der Arzt sehr viel Erfahrung in dem Bereich haben und da wird es schon schwierig, denn es gibt kaum Fachärzte der Plastischen Chirurgie die diese OP regelmäßig durchführen.. Zudem sind Modellierungen mit Eigenfett den Lebensumständen entsprechend begrenzt haltbar und können durch verschiedenen äußere Einflüsse auch schnell unnatürlich wirken.

Sixpack für Frauen

Im Rahmen der Bauchdeckenstraffung kann die vertikale Muskulatur im Unterbauch und Oberbauch zusätzlich gestrafft werden. Frauen mit einer lockeren Muskulatur profitieren stark davon und verbessern den Gesamteindruck deutlich. In der Regel wird dabei die Haut zwischen Nabel und Schambehaarung entfernt. Ein weiterer schöner Nebeneffekt ist, dass mit der OP die Schwangerschaftstreifen so deutlich reduziert werden.

Das Sixpack

Der Waschbrettbauch besteht aus den sichtbaren und hervorgehobenen vertikalen Bauchmuskeln links und rechts des Bauchnabels. Die Bezeichnung  sixpack kommt von den horizontalen Unterteilungen durch die Sehnen. Die Anzahl der horizontalen Unterteilungen kann genetisch variieren, so dass manche nur über keine und andere bis zu vier Sehnen haben und damit ein Raster von zehn Abschnitten durch Training erreichen können.

Sixpack OP versus Sixpack Training

Um ein Sixpack durch Training erreichen zu können sollte der Körperfettanteil bei ca. 10% und darunter liegen. Der Wert lässt sich leicht mittels eines Messschiebers für Hautfalten ablesen. Aus mehreren Messungen an verschiedenen Stellen am Körper nimmt man dann den Mittelwert, z.B. 14%. Je nach Alter und Geschlecht variiert der „normale“ Wert. Bei Männern sind 10 -20% normal. Bei Frauen 20-35%. Liegt man mit seinen Werten eher an der oberen Normgrenze oder darüber bedeutet ein Training auf jeden Fall viel Engagement und Disziplin. Wie einfach und schnell man dann mit dem Training vorankommt bestimmen neben dem Training auch viele weitere Faktoren, wie der Ernährungsplan, genetische Vorgaben und der eigene Stoffwechsel.  Je nach Vorgaben, Trainingsplan und Disziplin kann aber z.B. ein Mann mit 15% Körperfettanteil einen Waschbrettbauch innerhalb von 3 Monaten erreichen.
 

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Fettzellen

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten an Fettgewebe. Weißes Fettgewebe und braunes Fettgewebe. Braunes Fettgewebe besteht aus vielen Fetttröpfchen die vorwiegend der Wärmeerzeugung dienen, aber eher selten im Körper zu finden sind. Weiße Fettzellen sind an vielen Stellen des Bindegewebes im Körper zu finden. Dabei unterscheidet man zwischen zwei  Fettarten: Depotfett in der Unterhaut um wochenlang auch ohne Nahrung auskommen zu können.  Schutzfett für Organe oder bestimmte Bereiche des Körpers wie z.B. dem Fußballen um vor mechanischer Einwirkung oder Wärmeverlust zu schützen. Zwei Drittel des Fetts liegen in der Unterhaut, der Rest vorwiegend im Bauchraum.

Der Jojo-Effekt und Fettzellen

Fettzellen bauen sich im Normalfall auf, wenn ein dauerhafter Energieüberschuss (Kalorien) im Körper vorliegt, also mehr Energie zugeführt, als abgebaut wird. Sind neue Fettzellen hinzugekommen, ist es schwer, diese dauerhaft wieder loszuwerden. Der Abbau der Fettzellen zieht sich je nach Alter, Muskulatur, Stoffwechsel und Lebensumstände über Jahre hin. Genetisch gesehen ist das auch sinnvoll, um Zeiten mit Nahrungsmangel einfacher überbrücken zu können.

Entzieht man dem Körper Nahrung und die Energiebilanz dreht sich um, dann leeren sich die Fettzellen nur, sind aber noch in voller Anzahl vorhanden. Wenn man nun nach ein paar Monaten Training oder Diät wieder in sein altes Schema zurückfällt füllen sich die Fettzellen wieder und einige neue kommen hinzu. So kommt es zum berüchtigten Jojo-Effekt, der am Ende oft mehr Gewicht auf die Waage bringt als vor der Diät.

Preis - Kosten in Euro: 

6500 - 8000

Fazit: 

Operationsart

Vollnarkose

Operationsdauer

bis zu 3 Stunden

Schnittlänge

ca. 20-40 cm im untersten Bauchteil, sogen. “Bikinischnitt“

Eigenfett

Bei einer Kombination mit einer Bauchstraffung kann das gewonnene Eigenfett zur Modellierung verwendet werden.

Pflege

Kompressionsverband für mindestens 2-3 Monate (Tag und Nacht)

Ergebnis

Frühestens nach 3 Monaten (meist erst nach 1 Jahr) beurteilbar, da Schwellungen so lange bestehen bleiben können

Arbeitsfähigkeit

je nach Art und Menge der Entfernung: ca. 2 bis 6 Wochen

Risiken

  • Durchblutungsstörungen, die auf zu starkes Spannen der Haut zurückzuführen wären
  • Infektionen, Nachblutungen
  • Sensibilitätsstörungen im operierten Bereich (verletzte Nerven)
  • Reißen der Muskelnähte (bei vermehrtem Husten)

Haltbarkeit

Je nach Lebensstil und äußere Einflüsse baut sich das modellierte Eigenfett wieder innerhalb weniger Jahre ab .

Krankenkasse

Bei einer kombinierten Bauchstraffung werden nur medizinisch indizierte Kosten übernommen, wie z.B. Hautlappen, die Infektionen verursachen können.

Ratgeber: 

Vor der Operation:

  • 10 Tage vorher keine blutverdünnende Mittel
  • 10 Tage zuvor kein Zigaretten- und Alkoholkonsum
  • Auf Hormonpräparate bzw. die Pille verzichten
  • Zur Beurteilung des OP-Erfolgs können Vorher-Nachher-Bilder erstellt werden.
  • Eine Vollnarkose wird gegeben
  • Klinikaufenthalt von 2 bis 3 Tagen
  • Die OP kann in den warmen Monaten geplant werden.

Nach der Operation:

  • 4 Wochen nur leichte körperliche Tätigkeit
  • Auf Zigaretten- und Alkoholkonsum für mehrere Wochen verzichten
  • Kompressionsmieder tragen, welches vor der OP angepasst wird
  • Nach zwei Wochen ist man wieder arbeitsfähig für leichte körperliche Arbeiten
  • Nach 3 Monaten ist der Bauch wieder voll belastbar
  • Schlafen auf der nicht operierten Seite
  • Wundversorgung
  • Ein Wundsekret kann aus den Wunden austreten
  • Der behandelte Bereich sollte nicht punktiertem Druck ausgesetzt sein, da dass sich das sonst auf die Heilung und damit auch die Kontur auswirkt.

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Kommentare

Montag, Dezember 30, 2019 - 17:36
Marla-Mueller

Hi,
das war bei mir in den ersten Wochen ähnlich, aber das spielt keine Rolle, da bei mir durch die Bauchstraffung und die Fettabsaugung ähnlich zu Dir schon ziemlich viel Fett und Haut entfernt wurde. Die Kilos die durch die OP entfernt wurden kannst Du nicht mit den Kilos von Gewichtsschwankungen vergleichen, da die Fettzellen ja endgültig entfernt wurden und sich an den Stellen nicht so schnell wieder bilden können. Im Rahmen von Diäten verlierst Du in der Regel Fettzellen ja nicht innerhalb von Monaten sondern eher über mind. 1 Jahr, wenn man zwischendurch nicht sündigt.
Nach 3 Monaten war das Gewicht bei mir 5 Kilo unter dem Anfangsgewicht und jetzt nach über einem Jahr liegt mein Gewicht 24 Kilo unter dem Anfangsgewicht. Das liegt an dem Anfangserfolg durch die OP und einer FDH Umstellung die Monate danach :) Eine leichte Gewichtszunahme in den ersten Wochen heisst also nicht, dass die OP nicht erfolgreich war.
LG Marla

Anzahl an Kommentaren: 7
Freitag, Januar 3, 2020 - 22:04
Jennifer-44

Hi,
es gab für unser Unternehmen Sammelangebot für Fitness und Wellness Anbieter. Mit einer monatlichen Gebühr von 20 bis 60 Euro konnte man zwischen Fitnessstudios, Yogastunden und Wellnessangeboten, darunter auch die Kryotherapie unter gewissen zeitlichen Vorgaben sich aussuchen. Darüber habe ich 3 Monate lang die Kryotherapie ausprobiert und insgesamt 4,5 Kilo bei einem Gesamtgewicht von 72 Kilo abgenommen. Ich empfand die Therapie als eine tolle Ergänzung zu meinem Fitnessprogramm. Ich habe die Therapie immer nach dem Training begonnen, so hatte ich zusätzlich den Effekt, dass der Muskelkater direkt mit der Behandlung danach verschwunden ist :)
LG Jennifer

Anzahl an Kommentaren: 3
Donnerstag, Januar 12, 2017 - 18:01
Holly_2001

Hallo zusammen,

mach Euch deswegen keinen Kopf! Das Gewicht kann innerhalb von ein paar Tagen immer schwanken. Dafür gibt es neben deiner Bauchstraffung noch viele andere Faktoren, so dass man das eh erst nach ein paar Wochen bzw. Monaten zuverlässig beurteilen kann.

Da gibts Wassereinlagerungen, die der Körper aufgrund von verschiedensten Umständen durchführt:
- wenig Bewegung
- Viel Sport kann kurzfristig auch Wasser binden, aber nach einer OP ist das ja unwahrscheinlich.
- Hormone
- Die Blase und der Darm bindet viel Wasser

Am besten einmal wöchentlich nach an einem Wochentag, der immer ähnlich verläuft nach einem Toilettengang messen :)

Viele Grüße
Holly

Anzahl an Kommentaren: 7
Montag, Dezember 28, 2015 - 12:30
Marley54

Hallo zusammen,

wie Du Dein Fett wieder los werden willst hängt davon ab wieviel Du zugenommen hast und wieviel vorher schon da war. So wie Due es beschreibst gehe ich mal davon aus, dass Du vorher schlank warst bzw. eine normale Figur hattest und danach Fettwülste. Das spricht ja dann eher für eine starke Gewichtszunahme von mind. 15 Kilo. Wenn Du das Gewicht dann auch noch seit über einem Jahr nicht los wirst, bist Du ein Fall wie ich es war ....
Entweder Du zwingst Dich Deine Essens-Gewohnheiten komplett umzustellen und machst etwas Sport. Der Schwerpunkt liegt hier ganz klar in den Essensgewohnheiten :) ... Hat bei mir wegen meiner zwei Töchter nicht funktioniert.
Oder Du lässt Dich operieren. Ich hatte einen Magenballon und eine Hautstraffung danach.

Viele Glück und liebe Grüße Marley

Anzahl an Kommentaren: 3
Sonntag, November 22, 2015 - 21:00
Lola-Schmitz

Hey Melanie,

ich war nach meiner Geburt über 1 Jahr gar nicht gut drauf und bin nur mit meiner Kleinen ausser Haus. Nach knapp 2 Jahren ging es dann wieder besser, aber meine Figur war auch ruiniert. Während der Schwangerschaft habe ich schon 18 Kilo zugenommen und danach hab ich noch Mal 8 Kilo zugelegt.
Dann hab ich anfangs mit Joggen und gelegentlichen Radfahren propiert abzunehmen, aber es half kaum. Nur kurzzeitig gingen ein paar Kilo runter. Danach bin ich fast 6 Monate 2 x pro Woche ins Fitnessstudio. Auch da gingen dann mal 3 Kilo runter und wieder rauf.
Nach über Jahren nach der Geburt hatte ich immer noch knapp 20 Kilo drauf und ich bin zum Schönheitschirurg. Bei der Menge hilft Fettabsaugen alleine nicht mehr. Da brauchte ich zusätzlich eine Hautstraffung. Ich denke mit 5-10 Kilo reicht ne Fettabsaugung, aber darüber ist eine Straffung wahrscheinlich notwendig ...
Viele Grüße Lola

Anzahl an Kommentaren: 3