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Nasenmuschelverkleinerung

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Gegen Schnarchen mit einer Nasenmuschelverkleinerung. Jeder hatte schon mal eine verstopfte Nase. In den meisten Fällen ist sie bedingt durch eine harmlose Erkältung, die bald wieder verschwindet. Leidet man jedoch chronisch darunter, könnte das ein ernst zu nehmendes Problem sein. Auslöser dafür können Schadstoffe in der Atemluft, Allergien, Medikamente, Infekte sein, die dazu führen, dass die Atemmuscheln vergrößert sind.

Die meisten Fälle sind hervorgerufen durch den Schwellkörper in der Nase. Durch die behinderte Nasenatmung sind Betroffene oft gezwungen, durch den Mund zu atmen. Doch damit gehen weitere Beschwerden einher: Die Schleimhäute trocknen aus und sind gereizt, die Betroffenen neigen zu Entzündungen im Rachenraum. In der Folge entstehen Infekte der oberen Luftwege, Mandelentzündung, die Veränderung der Stimme bis hin zu Riechstörungen. Einhergehend hat der Patient Beschwerden beim Essen, Trinken und Sprechen.

Mit den Jahren kann der Reiz auf die Rachenschleimhaut dazu führen, dass das Gaumensegelgewebe größer wird. Rachen und obere Atemwege werden enger, die Anstrengung steigt, um Luft in die Lungen zu bringen. Im schlimmsten Fall kann die Atemarbeit zu groß werden und Atemaussetzer von einigen Sekunden bis zu 2 Minuten sind die mögliche Folge (Schlafapnoe-Syndrom). Dieser kritische Zustand kann sich zusätzlich in Herzbeschwerden und starker Müdigkeit äußern. Andere Symptome können Kopfschmerzen sein, auch Schnarchen und Schlafstörungen sind oft Folge einer eingeschränkten Atmung.

Grund für diese Beschwerden sind meist verdickte Nasenmuscheln, die den Atemfluss hindern. Nasensprays bringen nur kurzfristige Besserung, bei längerem Gebrauch der Sprays besteht die Gefahr unerwünschter Nebenwirkungen mit dem Potential, die Symptome noch zu verschlimmern. Dauerhafte Besserung und Abhilfe schafft dann die Nasenmuschelverkleinerung (Conchotomie).

So funktioniert die Nasenmuschel OP

Die Nasenmuscheln werden durch künstliches Vernarben der Nasenmuschel-Schleimhäute verkleinert –  durch den Einsatz von Radiofrequenzen und Kochsalzlösung. Dabei kommt eine kleine Sonde zum Einsatz, die in die Nase eingeführt wird. Durch die feinen Vernarbungen wird das Schleimhautgewebe gestrafft und die Nasenmuscheln damit verkleinert.

Der Eingriff kann die Gründe für eine verstopfte Nase und störendes Schnarchen beseitigen. Die Chonchotomie wird wahlweise unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose vorgenommen. Ein Laser erhitzt bei diesem Eingriff Teile des Schwellgewebes der Nasenmuscheln. Durch Einsatz möglichst geringer Wärmeenergie stellt der Arzt dabei sicher, dass dabei möglichst wenig gesundes Gewebe angegriffen wird.

Dank der schonenden Therapie eignet sich diese schnelle Methode für Patienten, die unter einer chronisch verstopften Nase leiden. Gesunde Strukturen werden geschont, die Atemwege dauerhaft freigelegt. Durch die verbesserte Nasenatmung wird die Mundatmung verringert – die Nase kann ihre Aufgabe wieder voll übernehmen, die Mundschleimhaut regeneriert. Auch Schnarchen oder damit einhergehende Schlafstörungen werden in ihrer Ursache bekämpft.

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Für wen ist eine Nasenmuschel Verkleinerung geeignet

  • Abnorme Nasenmuscheln
  • Hormonelle Wucherungen
  • Chronische Gewebeveränderungen
  • Vergrößerter Knochenbereich der Nasenmuschel
  • Verletzung der Nase
  • Nasenscheidewandverkrümmung mit Veränderung der Nasenmuscheln
  • Laufende Nase
  • Schleimhaut Wucherung der Nasenmuschel

Nasenmuschel Operation

Die Kaustik kann unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Das macht einen Krankenhausaufenthalt unnötig. Lediglich eine Erholungsphase von bis zu zwei Tagen nach der Operation kann notwendig sein. Auch Sport unter leichter Belastung ist danach bald wieder möglich. Einige Tage nach dem Eingriff sind Wundsekretionsabsonderungen der Nasenschleimhaut zu erwarten. Üblicherweise wird die Nase mit Salbe nachbehandelt, bei der Nachkontrolle in der HNO-Praxis sollte das überschüssige Nasensekret abgesaugt werden. Daher ist eine Kontrolle durch den HNO-Arzt 2-3mal wöchentlich in den 10-14 Tagen nach dem Eingriff nötig, um eine ordentliche Wundheilung zu gewährleisten. Eine endgültige Heilung ist meist nach ca. 3 Wochen erreicht.

Operationsmethoden der Nasenmuschelverkleinerung

  • Lasern
  • Veröden
  • Vereisung
  • Schleimhaut der Nasenmuschel entfernen
  • Knochengewebe der unteren Nasenmuschel und entsprechend Schleimhaut entfernen
  • Untere Nasenmuschel komplett entfernen

Preis - Kosten in Euro: 

300 -1500

Fazit: 

Operationsart

lokale Betäubung oder Vollnarkose möglich

Operationsdauer

ca. 1 Stunde

Arbeitsfähigkeit

nach ca. 2-4 Wochen

Haltbarkeit

3-6 Jahre

Risiken

  • Nachblutung
  • Infektionen
  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen
  • Taubheitsgefühl (Nase und Lippen)
  • Atmungsbehinderungen
  • Pelzigkeitsgefühl in der Wange
  • bei einem Nasenkollaps (Nasenflügel fallen nach einer OP ein) muß Knorpelmaterial aus dem eigenen Körper nocheinmal eingesetzt werden (frühestens nach 6 Monaten)
  • Trockene Nase durch eingeschränkte Funktion der Nasenmuscheln
  • Stinknase durch Bakterien auf den Blutkrusten

Krankenkasse

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten wenn diese medizinisch begründet sind, z.B. Atemschierigkeiten u.a.

Ratgeber: 

Die Haltbarkeit der OP ist aufgrund des schnellen Wachstums der Schleimhaut auf wenige Jahre begrenzt. Auf Grund Regenerationsfähigkeit der Schleimhaut kann die Operation beliebig oft wiederholt werden. Eine längere Haltbarkeit kann in Kombination mit einer Nasenscheidewand OP erreicht werden.

Vor der OP

  • 3 Wochen kein blutgerinnendes Mittel
  • 3 Wochen zuvor kein Zigaretten- und Alkoholkonsum
  • Keine OP bei Schnupfen oder anderen Infektionen

Nach der OP

  • 3 Wochen kein Zigaretten- und Alkoholkonsum
  • wenig Gesichtsbewegungen
  • vorsichtiges Zähneputzen
  • beim Niesen weit den Mund öffnen
  • 2 Monate kein intensiver Sport. Nach einer Woche leichter Sport.
  • kein seitliches Schlafen für ca. 2-3 Wochen
  • 2-3 Wochen kein Tragen einer Brille, sondern auf Kontaktlinsen wechseln

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Kommentare

Mittwoch, November 29, 2017 - 12:41
Nele-1988

Hallo,

meine Nasenflügel sind viel zu gross für meine Nase und es sieht aus, als ob ich als Frau eine lange Boxkarriere hinter mir habe. Alles andere an der Nase kann eigentlich bleiben wie es ist, nur die Nasenflügel sollen viel kleiner werden. Im Internet konnte ich keine Nasenflügel Operation finden. DIe Ärzte bieten hier nur Nasenkorrekturen mit verschiedenen Möglichkeiten an. Ich möchte aber nicht so viel Geld ausgeben und auf keinen Fall eine grosse OP mit Vollnarkose. Bieten das Ärzte auch an?
LG Nele

Anzahl an Kommentaren: 17
Mittwoch, Mai 13, 2015 - 23:35
JulianG

Hallo,

ich habe gelesen, dass es auch Kinnimplantate gibt. Sieht nach eine dauerhaften Lösung für ein schöneres Kinn aus. Damit könnte man nicht nur die Grübchen loswerden sondern auch das Kinn markanter gestalten. Das wäre für mich genau die richtige Lösung.

Hat schon jemand Erfahrung damit gemacht?
VG Julian

Anzahl an Kommentaren: 8
Donnerstag, Oktober 12, 2017 - 22:49
Selicia35

Hallo,

ich hab es schon Mal mit seitlichem Schlafen probiert, aber das hat über einen Zeitraum von 3 Monaten kein bisschen geholfen und dann habe ich es aufgegeben. Zeitweise habe ich während der Phase auch die Ohren mit Isolier-Klebeband fixiert. Das alles war vor ca. einem Jahr mit 34.

Ich denke Mal, wenn es über so viele Wochen nichts hilft, dann bringt es auch nichts, wenn man die Ohren viel länger festklebt und über ein Jahr damit rumläuft.

Grüße Selicia

Anzahl an Kommentaren: 5
Mittwoch, Januar 15, 2014 - 22:17
ullino1

Hi,
ich hatte eine ähnliche OP vor 2 Jahren. Bei mir sind die Fäden nach einer Woche gezogen worden, wobei es natürlich auch selbstauflösendes Material gibt. Nasenbluten hatte ich noch 3 Wochen danach. Die Schwellung der Innennase war nach ca. 5-6 Wochen abgeklungen.

Allerdings muss ich sagen, dass die Tamponaden bei mir das wohl körperlich unangenehmste Erlebnis in meinem Leben waren. Zusätzlich trat dann später das Problem auf, dass sich weit hinten das Blut verkrustet hat und einen unangenhemen Geruch verursacht hat über einen Zeitraum von ca. 4 Monaten.

Trotz aller Umstände muss ich sagen, die OP war es wert. Ich kann wieder frei atmen :-). Stände ich heute wieder vor der Entscheidung, würde ich es wieder tun.
Grüße,
ulli

Anzahl an Kommentaren: 6
Sonntag, Dezember 4, 2016 - 17:06
Benito17

Moin moin,

die Laserbehandlungen wurden vor 1 Jahr mit in das Programm von unserem Familien Hautarzt genommen. Nach ein paar Dikussionen mit unserem Sohn (16) haben wir uns entschieden, das Lasern mal auszuprobieren.

Laut deren Beschreibung und unserer Erfahrung ist das auch immer noch der beste Weg, wenn man es sich leisten kann und die Akne wirklich grossflächig und stark auftreten:

Bei Akne und akneähnlichen Erkrankungen wie Rosazea führen häufig körpereigene Bakterien zu einer Entzündung in den Poren und Talgdrüsen. Bei Akne bilden sich zusätzlich unschöne Mitesser. Ursache ist eine genetische Disposition, auf die sich unterschiedliche Einflüsse wie unter anderem Hormone, UV-Strahlung, Magen-Darm-Krankheiten und Kosmetika zusätzlich negativ auswirken.

Die manuelle Aknetherapie bereitet die Haut gezielt auf die medikamentöse Behandlung vor und erhöht deren Wirksamkeit. Als Aknepatient sollten man allgemein auf fettige Cremes verzichten und die Komponenten der Heimpflege mit dem Dermatologen besprechen, um ein bestmögliches Ergebnis der Therapie zu erzielen.

Und die Kids sollten im Rahmen der Behandlung die Pickel nicht selber ausdrücken :)

Grüße Benito

Anzahl an Kommentaren: 11