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Wann zahlt die Krankenkasse bei Schönheitsoperationen

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Generell hat eine Kostenübernahme nur dann eine gute Chance, wenn eine gesundheitliche bzw. hygienische Einschränkung besteht. Beispiele hierfür sind:

  • Tumore
  • Krebs
  • Wirbelsäulenverkrümmung
  • Entzündungen
  • Starken allergischen Reaktionen
  • Hautekzeme
  • Entstellung bei Brand-/Unfallopfern
  • Missbildung
  • Kinder mit stark abstehenden Ohren
  • Einschränkungen der Sinnesorgane

(Vorhersehbare) funktionale Einschränkungen z.B. im Gesichtsbereich verursacht durch Unfall, Krankheit oder (genetischer) Missbildung werden ebenfalls in den meisten Fällen von den Krankenkassen gezahlt.

Nur in Ausnahmefällen stellen psychologische Gründe die Basis für eine Kostenübernahme durch Krankenkassen, dar, selbst wenn dadurch zum einen Kosten für psychologische Betreuung des Patienten und verbesserte Lebensumstände dafür sprechen würden.

Zudem gibt es positive Entscheidungen seitens der Kassen für eine medizinisch notwendige plastische Operation, wobei dann aber notwendige Nachbesserungsoperationen nach einem gewissen Zeitraum nicht mehr gezahlt werden, sofern nicht aktuell gesundheitliche Probleme bestehen. Beispiel Brustreduktion mit Implantaten, die nach einigen Jahren wieder ausgetauscht werden müssen.

Als Alternative gibt es Teilzahlungsmodelle. Dabei übernimmt die Krankenkasse den grossen Teil der medizinisch indizierten Operation und lediglich der kosmetische Part wird vom Patienten übernommen. Typische Besipiele sind hier Fettschürzenreduktion mit Entzündungen oder ästhetische Nasenkorrekturen mit einer Nasenscheidewandbegradigung.

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Kommentare

Montag, Oktober 6, 2014 - 15:57
niedaheim

Meine Lippen sind ausserhalb des roten Bereichs leicht faltig. Der rote Anteil besonders von der Oberlippe ist ziemlich klein und da fallen die Fältchen jetzt gleich noch mehr auf. Wenn ich die Lieppen aufspritzen lasse sollten die Fältchen verschwinden und der rote Anteil sich vergrößern.
Da ist es vermutlich dann besser nur die Aufspritzung machen zu lassen, da ja genug Haut vorhanden sein müsste oder seh ich das falsch?
Freue mich über jedes Feedback :)

Anzahl an Kommentaren: 7
Sonntag, Oktober 18, 2015 - 23:45
Tinda24

Wirklich? Die Heilungsphase dauert über einen Monat, in der ich operiert aussehe? Wer kann denn schon so viel Urlaub an einem Stück einplanen. Da gibt es doch sicher noch andere Möglichkeiten oder?
Ich habe mich letztes Jahr zu dem Thema beraten lassen und der Chirurg hat da von deutlich kürzerer Heilung gesprochen. Er hat allerdings auch gesagt, dass sich an Stellen unterhalb der operierten Stelle manchmal für ein paar Tage blaue Flecke an der Haut bilden können und das hat mich dann damals zum Aufhören bewogen.
GLG Tinda

Anzahl an Kommentaren: 6
Sonntag, Januar 26, 2014 - 13:45
neverwinter

Hallo zusammen,

also ich kenn viele aus meinem bekannten und Freundeskreis, die sich einer Nasenkorrektur unterzogen haben. Die Nachwirkungen nach der OP sind zwar in der Regel schon unangenehm, aber das hängt auch stark davon ab, wie viel korrigiert wurde. Eine Freundin hat sich nur den Nasenrücken begradigen lassen und hatte kaum Probleme. Ein Freund hatte sich in einer kombinierten Nasenscheidewand und ästhetischen OP unters Messer gelegt und hatte auch Riesenprobleme inklusive dem Geruch in der Nase. Verallgemeinern kann man das also nicht :)

VG Nils

Anzahl an Kommentaren: 6
Dienstag, August 5, 2014 - 19:00
Kathrin1991

Mir ist die Eigenfett Unterspritzung zu gefährlich. Zumindest hat meine Freundin vor 6 Jahren sich die Lippen aufspritzen lassen und 2 Jahre dann Problem mit dem Ergebnis. Das Problem war die gleichmässige Verteilung an den lippen. Irgendwie sah es immer so aus, als ob die obere Lippe auf der rechten Seite zu dick war. Bis heute ist das auch nach zwei Korrekturen nicht wirklich besser als vor den Eingriffen. Ich persönlich lass immer immer Hyaluron spritzen. Selbst wenn da mal was schief läuft, was noch nie der Fall war, korrigiert sich das innerhalb von ein paar monaten wieder selbst :)

Anzahl an Kommentaren: 5
Sonntag, Februar 16, 2014 - 20:59
max14

Also ich hatte eine kassenfinanzierte Nasen OP zur Begradigung der Nasenscheidewand. Ich hatte schwere Atemprobleme und konnte beim Schalfen immer nur noch über ein Nasenloch atmen. Der HNO-Arzt hat mir zusätzlich noch eine Schönheitskorrektur am Nasenrücken empfohlen, die ich dann noch mitfinanziert habe. Die OP an sich war unter Vollnarkose, Tamponaden hab ich nach 30h Stunden rausbekommen und die Fäden haben sich nicht selbst aufgelöst, sondern mussten entfernt werden. Danach hatte ich 7-8 Wochen noch mit Krusten in der Nase zu kämpfen. Insgesamt wars aber nicht schlimm und ich würde es immer wieder machen. Freies Atmen ist einfach der Hammer!
Grüße MAXXX

Anzahl an Kommentaren: 6