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Haartransplantation mit Eigenhaar

Thema: 

Entscheidet man sich für eine Haartransplantation, ist eine Einsetzung der eigenen Haare nur an der Stirn oder an einzelnen kleineren Stellen, z.B. nach Unfällen oder Verletzungen, sinnvoll.
 
Das Spendehaar wird meist im Nackenbereich entnommen, da sich dort meistens Haare befinden, das in seiner Beschaffenheit dem Kopfhaar sehr ähnlich und somit für eine Transplantation gut zu verwenden ist.
 
Für eine Eigenhaartransplantation werden meist mehrere Sitzungen benötigt und ist somit auch nicht ganz billig, aber das Ergebnis ist dafür meist dauerhaft.

Operationsdetails

  • Entnahme eines Hautstreifens von 1-3 cm, mind. 10 x möglich, Verschluß durch eine Naht.
  • Zurechtschneiden dieser entnommenen Transplantate (enthalten 2 bis 5 Haare).
  • Nun Einsetzen auf die kahlen Stellen, die zuvor mit einem Lokalanästhetikum vorbereitet wurden, so dass sie geringfügig anschwellen.
  • Kleine Schnitte mit Spezialskalpellen an den betreffenden Stellen.

Preis - Kosten in Euro: 

2000 - 8000

Fazit: 

OperationsartLokalanästhesie
Operationsdauer
  • 2 - 4 Stunden (dabei können bis zu 1000 Haare verpflanzt werden)
  • Meist 2 - 4 Sitzungen (Abstand zwischen diesen Sitzungen ca. 3-5 Monate)
HeilungKein Kontakt mit den Wunden vor der Nahtentfernung nach ca. 8 Tagen.
ArbeitsfähigkeitBei leichten Arbeiten bereits nach 1 Tag
RisikoEs besteht die Möglichkeit, dass die Transplantate nicht von der Haut angenommen werden, hierbei kann der Arzt jedoch in den meisten Fällen helfen
ErfolgIn den ersten Wochen können fast alle transplantierten Haare ausfallen, doch diese wachsen nach dieser Zeit nach. Der Erfolg von ca. 80 - 90 % gibt den Ärzten bei diesen Operationsmethoden Recht.
Medikamente3 Monate Einnahme von Minoxidil nach 4 Wochen des letzten Eingriffs

Ratgeber: 

Nach der Operation:

  • 4 Wochen kein Sport oder Sauna
  • Übermässige Sonnenbestrahlung meiden
  • Besonders bei diesen Eingriffen ist ein erfahrener Spezialist gefragt, sonst könnten sich Narben bilden

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Kommentare

Samstag, Januar 4, 2014 - 23:11
eightup

Bei mir haben umverpflanzte Haare teilweise erst nach knapp einem Jahr angefangen zu wachsen. Ich dachte schon das war ein Totalverlust, war aber am ende des Jahres dann doch ein gutes Ergebnis. Bei mir halten sich die Haare nach 4 Jahren immer noch gut. Das kann aber total unterschiedlich ausfallen, je nachdem woher die Haare zur Verpflanzung hergenommen werden und wie die genetischen Vorgaben sind :). Ich kenn aus dem Arbeitskollegenkreis auch ein Negativbeispiel ...

Grüße eightup

Anzahl an Kommentaren: 5
Freitag, Januar 26, 2018 - 23:10
Rabia30

Hallo,

wer sich für den Schritt entscheidet muss den Geldbeutel ganz weit aufmachen. Ich hatte anfangs gedacht ein bisschen lichtes Haar am oberen Hinterkopf wieder dichter machen rentiert sich und kostet nicht so viel.
Das Ganze hat mich in der Sparvariante 2200 Euro gekostet und dann fallen erstmal die Haar aus und es dauert ein dreiviertel Jahr bis ich tatsächlich den Effekt gesehen habe.
3 Jahre später wurde es dann wieder lichter, weil die anderen älteren Haare ausgefallen sind und das Ganze jetzt wieder Kosten verursacht...

Rabia

Anzahl an Kommentaren: 5
Freitag, April 4, 2014 - 22:40
sousa

Hi Kim,
ich glaub nicht, dass das allein der richtige Weg ist. Haarverpflanzung hilft doch eher bei einer Glatzenbildung oder den Geheimratsecken. Wenn Dein Haar insgesamt dünner wird, würde ich eher was gegen den Haarausfall wie Regaine nehmen. Denn was bringen Dir verpflanzte Haare, wenn der Rest dann immer mehr ausfällt. Außerdem kann es sein, dass die verpflanzten Haare uneinheitlich verpflanzt werden, dann siehst Du bei mehr Haarausfall nicht mehr sehr ansehnlich aus.
glg sousa

Anzahl an Kommentaren: 1
Freitag, Oktober 9, 2015 - 17:44
NikkiK

Hi Marina,

nach vielen Herumprobieren kann ich Dir sagen es kommt nur bedingt auf Art der Haarentfernung an. Also ob Du IPL, Lasern, Wachs usw wählst. Letzendlich war es bei mir so, dass eine langfristige Hassrentfernung nur möglich war, wenn das Haar mit Wurzel und allem zerstört wurde. Das kann man mit dem Laser, aber auch mit Wachs erreichen.

Wachs war da bei mir einfacher, da nicht alle Härchen bei mir dunkel sind und der Laser nur gut funktioniert, wenn die Haare einheitlich dunkel sind. Ansonsten ist das Geschmackssache meiner Meinung nach.

Dabei musst Du auch bedenken, dass Du das nicht in einer Sitzung schaffst, da die Haare Wachstumsphasen haben. UNd um alle Haare zu erwischen brauchst Du oft mind. 3 Sitzungen.

Liebe Grüße
Nikki

Anzahl an Kommentaren: 6
Dienstag, November 3, 2015 - 16:27
Jonna-1995

Hallo Marina,

ich bin und war schon immer ein Fan der Lasertherapie. Das ist nicht so eine ewige Sitzung wie bei den anderen Methoden, da der Laser ja immer gleich mehrere Haare erwischt. Der Schmerz bei der Behandlung war für mich leicht erträglich und die Haut erholt sich ziemlich schnell wieder, wenn Du ausreichend kühlst.

Ich hab schwarze Haare. Bei hellen Haaren, also blonden, weißen und grauen Haaren helfen die Laser nicht besonders weiter. Auf dunkler Haut kann es beim Lasern auch leichter zu Verbrennungen kommen.

Das einzige Manko dabei ist, dass man halt mehrere Sitzungen braucht. Aber das ist ja eh immer so, da die Haare unterschiedliche Wachstumszyklen haben.

Viele Grüße
Jonna

Anzahl an Kommentaren: 6