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Spinalanästhesie

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Die Spinalanästhesie ist eine einfache Methode mit rascher Wirkung und kompletter Schmerzausschaltung.

Sie stellt eine Alternative zur Narkose und der Periduralanästhesie dar, die bei chirurgischen Eingriffen am Unterbauch und Eingriffen an den Beinen angewendet werden kann.

Mit dieser Form der Anästhesie kann eine postoperative Schmerztherapie durchgeführt werden.

Dabei wird mit einer Spinalkanüle zwischen dem zweiten und dritten oder dem dritten und vierten Lendenwirbel punktiert. Nach Desinfektion und Lokalanästhesie der Haut wird zwischen zwei Dornfortsätzen der Wirbelsäule die Nadel in den Rücken des Patienten eingeführt.

Bei älteren Menschen wird oft eine großlumigere Führungskanüle benutzt. Hat diese die Bandstrukturen durchdrungen, wird die eigentliche, dünne Punktionsnadel durch sie eingeführt. Berührt die Nadel eine Nervenwurzel, kann es während der Punktion kurzzeitig zu Missempfindungen (Parästhesien) in den Beinen kommen. Wenn eine klare Flüssigkeit aus der Nadel tritt ist sie richtig angesetzt.

Nach dem Einspritzen des Anästhetikum treten innerhalb von Minuten Schmerzlosigkeit sowie eine Einschränkung der Beweglichkeit ein.

Nach Injektion der Anästhetika steht ein Zeitraum von 1 bis 3 Stunden für den operativen Eingriff zur Verfügung.

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