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Symptome nach der Narkose

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Nach der Operation unter Vollnarkose wird man als Patient anschliessend in den Aufwachraum gebracht. Dort bleibt man, bis der Kreislauf sich stabilisiert hat und alle Sinne wieder wie zuvor arbeiten.  Je nach Eingriff wird man auf die Normalstation oder nach Hause entlassen. Bei schweren Eingriffen vor allem in der rekonstruktiven Chirurgie erfolgt unter Umständen die Aufnahme auf eine Intensivstation.  Der Aufwachraum wird durch entsprechend ausgebildete Ärtze, eventuell auf Rufbereitschaft und Pflegepersonal überwacht. Trotz aller Vorkehrungen kann es zu folgenden postoperativen Problemen kommen.

Übelkeit und Erbrechen

Im Durchschnitt trifft dies auf ca. 30% der Patienten zu. Zur Risikogruppe gehören Personen mit folgenden Faktoren:

  • Frauen
  • Neigung zur Übelkeit
  • Neigung zur Reisekrankheit
  • Nichtraucher
  • Hohe Dosis an starken Schmerzmitteln

Gegenmaßnahmen sind die Vermeidung von Inhalationsanästhetika, Lachgas und dafür die Gabe von Propofol oder Antiemetika.

Unterkühlung

Bei ca. der Hälfte aller operativen Eingriffe unter Vollnarkose über 1h kommt es zu einer Unterkühlung des Körpers. Die Wahrscheinlichkeit steigt hier mit der Dauer der Operation. Vor, während und nach der Operation können Massnahmen zur Erhaltung der Körpertemperatur getroffen werden.

  • Anwärmen von Infusionen und Spüllösungen
  • Wärmeunterlagen
  • Warmluftgebläse
  • Reduzierte Gabe von Gas zur Beatmung

Delirium

Störungen des Bewusstseins und der Aufmerksamkeit treten Stunden bis Tage nach dem Eingriff auf. Die Dauer und Ausprägung hängt von der individuellen Vorgeschichte, dem Alter und dem Eingriff ab. dabei kann es zu folgenden Einschränkungen kommen:

  • Bewusstseinsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Gedächtnisprobleme
  • Eingeschränkter Orientierungssinn
  • Hyperaktivität
  • Aufmerksamkeitsstörungen

 

 

 

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