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Vollnarkose

Thema: 

Die häufigste Narkose ist die Vollnarkose. Sie wird vor allem bei großen, schweren Eingriffen durchgeführt und wenn der Patient vor der Operation große Angst hat.

Vor der Operation werden angstlösende Medikamente verabreicht, z.B. Benzodiazepine. Ergänzend werden bei speziellen Risiken weitere Mittel angeordnet, etwa zur Verminderung der Magensäureproduktion oder zur Prophylaxe allergischer Reaktionen.

Während des Eingriffs überwacht Ihr Anästhesist sämtliche Vitalfunktionen Ihres Körpers, vorwiegend Herz, Kreislauf, Lungen, Sauserstoffsättigung

Die Vollnarkose setzt sich aus verschiedenen Substanzen zusammen: Schlaf-, muskelent- spannende Rezepturen und Schmerzmittel.

Wenn blutverdünnende Mittel (wie Aspirin, Marcumar etc.) eingenommen wurden kann sich die Operation um einige Tage verschieben.  Ebenso ist es notwendig, dass der Arzt über starken Tabak- oder Alkoholgenuß informiert wird.  Auflistung aller Medikamente,  vor allem auch Beta-Blocker (Herzmittel), damit die Narkose genauestens danach eingestellt werden kann.
 
Führen Sie eine Liste über Ihre sämtlichen Erkrankungen und Röntgendarstellungen und zeigen Sie diese ebenfalls dem Arzt. Sie werden sehen, dies erleichtert für alle Beteiligten Ihre Aufnahme, Ihre Operation und Ihren Aufenthalt im Krankenhaus. 

Ratgeber: 

Vor der Operation:

  • mindestens 10 - 12 Stunden vorher keine Nahrungsaufnahme
  • Rauchverbot 1 Woche vor der OP
  • wenn eine Veranlagung zur Übelkeit nach der Operation besteht, sollte dem Narkosearzt vorher Bescheid gegeben werden
  • Angabe beim Narkosearzt, ob blutverdünnende Medikamente (wie Aspirin, Marcumar etc.) eingenommen wurde
  • Angabe der Menge des Tabak- und Alkoholkonsums
  • Angabe aller Allergien, vorangegangener Operationen und Medikamente

 

Risiken

  • Kopfschmerzen
  • Bluterguß
  • Harnverhaltung
  • Blutdruckabfall
  • Selten eine Verletzung des Rückenmarks
  • Allergien und Nebenwirkungen auf das Anästhetitkum
  • Intraoperative Wachzustände
  • Übelkeit
  • Unterkühlung
  • Konzentrationsstörungen

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